Allgemeine Geschäftsbedingungen für Unternehmer (B2B)

Stand 20.10.2026
MFH Mastery (Schlotter Immobilien GmbH)
Für Verbraucher gelten diese AGB nicht.

§ 1 Geltungsbereich und Vorrang des Individualvertrages

(1) Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für Dienstleistungsverträge zwischen der Schlotter Immobilien GmbH, Zeppelinstraße 1, 12529 Schönefeld (nachfolgend „Auftragnehmer“) und Unternehmern im Sinne des § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen (nachfolgend „Kunde“).

(2) Diese AGB gelten nicht für Verbraucher. Für Verbraucherverträge gelten die Regelungen des jeweiligen Vertrags sowie die gesetzlichen Vorschriften.

(3) Diese AGB sind Bestandteil des jeweiligen Individualvertrages. Bei Widersprüchen geht der Individualvertrag vor. Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.

§ 2 Vertragsschluss und elektronische Unterzeichnung

(1) Der Vertrag kommt durch die Unterzeichnung des jeweiligen Dienstleistungsvertrages durch beide Parteien zustande.

(2) Die Parteien vereinbaren die elektronische Unterzeichnung (z. B. über die Vertragsfunktion von GoHighLevel).

§ 3 Vergütung und Zahlung

(1) Es gelten die im jeweiligen Vertrag vereinbarten Preise und Zahlungsmodelle.

(2) Ist für die Einmalzahlung ein Nachlass vereinbart, gilt er nur bei fristgerechter Zahlung.

(3) Gerät der Kunde mit einer Zahlung in Verzug, kann der Auftragnehmer die Leistungen einschließlich des Zugangs zum Memberbereich bis zum Ausgleich der fälligen Forderung aussetzen. Die vereinbarte Laufzeit verlängert sich hierdurch nicht.

(4) Gerät der Kunde mit mehr als einer Rate in Verzug, kann der Auftragnehmer die restliche Vergütung sofort fällig stellen.

§ 4 Memberbereich

(1) Der Zugang zum Memberbereich gilt für die im Vertrag benannten Personen und ist nicht übertragbar. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln.

(2) Bei begründetem Verdacht auf Missbrauch, insbesondere bei Weitergabe von Zugangsdaten, kann der Auftragnehmer den Zugang vorübergehend sperren. Hierzu darf er technische Zugriffsdaten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben auswerten.

(3) Der Auftragnehmer bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit, übernimmt aber keine Gewähr für eine jederzeitige, unterbrechungsfreie Erreichbarkeit.

§ 5 Nutzungsrechte

Der Kunde erhält für eigene Immobilienvorhaben ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht an den bereitgestellten Materialien. Zur externen Verwendung bestimmte Vorlagen darf er hierfür bearbeiten und gegenüber Maklern, Finanzierungsinstituten und eigenen Beratern verwenden. Nicht gestattet sind insbesondere der Weiterverkauf, die öffentliche Bereitstellung und die Nutzung für eigene Beratungs- oder Bildungsangebote an Dritte.

§ 6 Vertraulichkeit

Die Parteien behandeln nicht öffentliche Informationen der jeweils anderen Partei vertraulich. Zulässig bleiben Offenlegungen gegenüber zur Verschwiegenheit verpflichteten Beratern, soweit sie zur Beratung erforderlich sind, sowie gesetzlich vorgeschriebene Offenlegungen und Offenlegungen zur Wahrnehmung oder Durchsetzung eigener Rechte.

§ 7 Haftung

(1) Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Auftragnehmer nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Wesentliche Vertragspflichten sind solche, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.

(3) Der Auftragnehmer schuldet keine bestimmten wirtschaftlichen Ergebnisse. Für die Richtigkeit zukunftsbezogener Marktprognosen oder die Wertentwicklung einer Immobilie übernimmt der Auftragnehmer im Rahmen der Haftungsgrenzen der Absätze 1 und 2 keine Gewähr.

§ 8 Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Auftragnehmers.

(3) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.